Auf dieser Seite haben wir unsere Reise nach Bangkok detailliert beschrieben.
Verzeichnis
* Bangkok on 3 Tagen …..
* Mit TukTuk und Fähre…
* Wat Phra Khaeo
* Wat Pho
* Wat Arun
* Floating Market
* Railway Market
* Ayutthaya….
* Wat Yai Chai Mongkhon
* Wat Panan Cheong
* Wat Mongkhon Bophit
* Wat Phra Sri Sanphet
* Wat Mahathat
* Wat Ratchaburana
* Wat Lukyasutharam
* Wat Chai Watthanara


Bangkok an 3 Tagen, alles Wat oder ….
Besichtingung von 12 verschiedenen Wat’s z.B. Phra Khaeo und China town, Floting- und Railway Market
Nachdem in den chinesischen Sommerferien sehr viele Chinesen im eigenen Land ihren Urlaub verbringen hat man uns nahegelegt, in dieser Zeit besser außerhalb von China interstate Laeender zu bereisen. Da Juergen eh nach Thailand musste, drängte sich Bangkok geradezu auf.
Wer es nicht weiß 😉, Bangkok ist die Hauptstadt von Thailand, dem früheren Siam und immer noch eine der meist besuchten Städte der Welt, mit jährlich über 20 Millionen Besucher. Die Stadt hat für jeden etwas zu bieten, angefangen von den wunderschönen buddhistischen Tempeln, den Wat’s, dem großen prunkvollen Königspalast, der vielen Straßenmärkte und der schwimmenden Märkte und jeder Menge Street Food für jeden Geschmack. Der Fluss Chao Phraya und dem Labyrinth der vielen Kanäle gaben Bangkok auch den Namen “Venedig des Ostens“. Früher für den täglichen Handel, heute sind die Floating Markets eine gern besuchte Touristen Attraktion, und für viele Thais eine Einnahmequelle.
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Mit dem TukTuk und Fähre geht es auf Abenteuer
mit dem tuktuk und fähre geht es auf abenteuer
Den ersten Tag starteten wir mit einem TukTuk, ein hier für Kurzstrecken günstiges Verkehrsmittel, sofern man vorher gut verhandelt hat. Ausgestattet mit einer Sitzbank für 2 Personen, nicht selten sieht man aber auch 4 bis 5 Personen. Außerdem kann ein TukTuk auf seinem 3 Rädern schon mal 100 km/h erreichen und man braucht schon viel Vertauen und Mut hier einzusteigen. Nachts ist es noch spektakulärer und Kitsch auf höchstem Niveau. Für den entsprechenden Sound sorgen Lautsprecher die unterhalb des Daches vor unsere Gesichtern installiert sind. Für einen satten Bass sorgt ein Subwoofer unter der Sitzbank, den man nicht nur hört sondern auch spürt😁.
Mit Blink Blink und lauter Musik düst man hier durch die Straßen, immer den Duft der Abgasen ringsherum in der Nase. Ein Spaß, den man schon einmal erleben sollte.





Am Chao Phraya kauften wir uns ein hop on – hop off Ticket für den ganzen Tag, da viele Attraktionen entlang des Flusses gut zu erreichen sind.
Wat Phra Khaeo
Das bedeutenste gebäude in bangkok der grosse palsat und er tempel wat Phra khaeo
Erster Stopp am Großen Palast und der Tempelanlage Wat Phra Khaeo. Leider war heute wegen einer offiziellen Veranstaltung der Königspalast geschlossen, aber zum Wat Phra Khaeo hatten wir freien Eintritt. 1784 wurde er fertig gestellt und bis 1982 immer wieder umgebaut und erweitert. Dieser prächtige Bau ist auch der wichtigste Tempel Thailands.

So wird dort das Nationalheiligtum, der Smaragd-Buddha, aufbewahrt. Auch diesen konnten wir nicht besichtigen, da die Gebäude aufgrund der Veranstaltung auch nicht geöffnet waren. Dieses Areal mit den herrlichen Tempel und verschiedenen Gebäuden hat uns sehr beeindruckt. Die Fotos können nur einen Bruchteil des Glanzes zeigen, die diese prunkvollen Bauten ausstrahlen. Die bunt verzierten Prangs, vergoldeten Wände und Türme, farbige Glasmosaiken, die Wächter Statuen, Porzellanmosaiken und Wandmalereien, all dies ist überwältigend. Dieses Wat darf bei einem Bangkok Besuch auf keinen Fall vergessen werden.
Wat Pho
Liegender buddha, 46 meter lang und 15 meter hoch
Zu Fuß erreichen wir das Wat Pho, ein ebenfalls beeindruckender Tempel. Das Herzstück ist ohne Zweifel der liegende vergoldete Buddha. Mit seinen 46 Metern und einer Höhe von 15 Meter füllt er ein ganzes Gebäude. Besonders sind auch seine Fußsohlen. Dort sind 108 Symbole eingearbeitet, alle mit königlicher und mythologischer Bedeutung.






Dazu passend stehen 108 Almosenschalen dort. Wenn man in jede eine Münze wirft, soll dies Glück bringen. Passendes Kleingeld ist natürlich auch im Tempel erhältlich. Wer dran glaubt, darf dies gerne ausprobieren.
Auf dem Gelände stehen viele Chedis, die mit bunten Kacheln bedeckt sind. So prachtvoll verziert, dass man sich kaum vorstellen kann, wieviel Zeit und Arbeit hier nötig war.
Überwältigt von den vielen Eindrücken gönnen wir uns eine Mittagspause. In einem kleinen Lokal bekamen wir gerade noch den letzten freien Platz, danach klebte der Chef ein Schild “alles besetzt“ an die Tür und die weiteren Hungrigen mussten warten. Wir aßen ein landestypischer Gericht – Pad Thai mit Garnelen – was für ein Genuss.



Wat Arun und China Town
Tempelturm Wat arun mit unzähligen mosakibilder und anschließend der ersehnte Besuch von china town
Mit dem Schiff ging’s weiter auf die andere Flussseite zum Wat Arun. Schon vom weiten kann man den hohen Tempelturm sehen. Er ist von 4 Seiten über steile Treppen zu besteigen. Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick.

Auch kann man die vielen Mosaike mit Blumenmuster aus buntem Porzellan von Nahem betrachten.
Wir nutzen unser Tagesticket und schipperten eine Zeit lang über den Chao Phraya. Nach dem Ausstieg am Ratchawong Pier laufen wir Richtung China Town. Wir sehen helle farbenfrohe Neonschilder, viele Menschen, sehr viel Auto-Verkehr und jede Menge street food, mehr als man essen kann. Es gibt normales sowie auch exotisches, wie z. Bsp. Skorpion, Spinne oder Raupe. Bereits im 12. Jahrhundert haben sich dort chinesische Kaufleute niedergelassen, und ihre Nachkommen besitzen jetzt zahlreiche Geschäfte, die täglich riesige Menschenmengen anziehen.
Auf dem Weg zum Hotel kamen wir zu unserem letzten Wat für heute, dem Wat Ratchanaddram. Ebenfalls ein prunkvolles Areal mit viel Gold und Glitzer, vor allem bei Nacht herrlich anzusehen.

Er wurde 1846 von Rama III für seine Nichte gebaut. Er sollte ein ungestörten Zufluchtsort für ihre Meditationen sein. Sie gab dem Tempel auch seinen Namen, übersetzt heißt er: Tempel der königlichen Nichte. Diese Nichte wurde später die Königin von König Rama IV. Außer ein paar Katzen, die hier ihre Ruhe genossen sahen wir niemanden herumgehen. Uns war das etwas unheimlich, da wir nicht wussten, wann diese Anlage abgeschlossen wird. Nach schneller Fotosession verliesen wir ungesehen den Tempel um nicht eingeschlossen zu werden und gingen ins Hotel zu unserer wohlverdienten Dusche.




Damneon Saduak Floating Market
Mit dem Boot einkaufen, auf dem wasser essen und nebenbei noch sighthing
Wir starten mit einer 2 stündigen Fahrt zum Damneon Saduak Floating Market. Es ist einer der beliebtesten schwimmenden Märkte in Thailand und mehr als sehenswert. Hier wurden sogar Szenen für einen James Bond Film gedreht: Der Mann mit dem goldenen Colt. Wir sind gespannt. Große überdachte Markthallen erwarten uns und kurz nach dem Eintreffen werden wir bereits gefragt, ob wir ein Boot mieten möchten.
Natürlich, vom Wasser aus ist alles umso interessanter. Es gibt hier die so genannten motorisierten Longtail-Boote oder auch normale Ruderboote. Um möglichst weit durch die viele Kanäle fahren zu können, mieteten wir uns ein Longtail-Boot. Ein Shop neben dem anderen bietet Souvenirs, viele frische Waren, Snacks, Getränke, Obst und Gemüse. Am besten sind die schwimmenden Küchen, dort werden direkt auf den Booten Speisen zubereitet und serviert. Beeindruckend, wie diese Händler hier organisiert sind.




Etwas entfernt vom Trubel sehen wir Pfahlbauten und Wohnungen der Einheimischen. Hier ist es erstaunlich ruhig, ein krasses Gegenteil zum trubeligen Schiffsverkehr in den schmalen Kanälen im Zentrum.




Wieder an Land genießen wir die Thai Küche und beobachten das Gewusel auf dem Wasser.




Auf dem Weg zum Taxi kommen wir an einer Galerie vorbei. Wir sind sofort von den Bildern fasziniert und entschließen uns schließlich zum Kauf eines der Werke. Eine Familie hat hier ihr Business, Bruder und Schwester sind die Maler. Bilder, die es nicht an jeder Ecke zu kaufen gibt.

Railway Market
Wenn einem beim Einkaufen der zug über die füsse fährt
Nach 30 minütiger Taxifahrt sind wir am Railway Market angekommen. Das ist auch so etwas verrücktes und man fragt sich, ob dies nur zwecks den Touris gemacht wird. Sei’s drum, dicht gedrängt und direkt an den Schienen reihen sich die Stände mit Lebensmittel wie Fische, Gemüse, Obst, aber auch vielen Souvenirs und Kleidung ein.






Plötzlich ertönt die Hupe des Zuges und die Markisen, die sehr gut gegen die brütende Hitze schützen, werden eingezogen. Alle räumen ihre Ständer und Kisten mit Waren hinter die rote Linie. Bis auf die Waren, über die der Zug drüber fahren kann, ohne sie zu berühren. Na Mahlzeit, wer das noch essen will. Haarscharf fährt der Zug an uns vorbei.
Nach 1 1/2 Minuten ist der Spuk vorbei und alles geht seinen gewohnten Gang. In einer Stunde kommt der Zug zum zweiten Mal und alles beginnt von vorn. Das ist schon eine sehr interessante Sache, wir hatten unsere Freude dran.
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Ayutthaya ehemalige Hauptstadt von Siam
Unesco welterbe, ca. 70km von bangkok entfernt
Unsere heutige Tour führt uns nach Ayutthaya , ca. 70 km von Bangkok entfernt. Ayutthaya war 1350 bis 1767 die Hauptstadt des Königreiches Siam und eine, in der Blütezeit, für den Welt-Handel wichtige und einflussreiche Stadt. Nach 400 Jahren fiel aufgrund innerer Konflikte und einer langen Belagerungszeit die Stadt in die Hände der Burmesen, die sie völlig zerstörten und die Einwohner vertrieben. Heute gehört Ayutthaya zum UNESCO Welterbe. Mitte des 20. Jahrh. wurde Denkmäler und besondere Stätten teilweise wieder aufgebaut und restauriert. Einige Wats mit ihren Chedis, Prangs und den vielen Buddhastatuen sind zu bestaunen.
Hier mal eine kurze Erklärung, was die Begriffe Wat, Chedi und Prang eigentlich bedeuten.
Wat:
Der Name Wat wird vornehmlich in Thailand, Laos und Kambodscha verwendet. Es sind mehrere Gebäude innerhalb einer Mauer, die für religiöse Nutzung gebaut werden, ähnlich wie ein Kloster. In jedem kleineren thailändischen Dorf gibt es ein Wat, er ist der Mittelpunkt des buddhistischen Lebens. Es gibt in Thailand ca. 30.000, in Bangkok allein
ca. 400.
Chedi:
Ein Chedi oder auch Stupa oder Pagode genannt, ist ein glockenförmiges, nach oben spitz zulaufendes Gebäude, das oft mit Blattgold überzogen ist. In einem Chedi werden normalerweise Reliquien des Buddha oder heilige Schriften aufbewahrt. Oft ist er aber auch eine Grabstätte für Könige und hochrangige Persönlichkeiten.
Prang:
Ein Prang ist ein Chedi oder Tempelturm. Er ist meist höher, aber schlanker gebaut. So ist z.Bsp. der Prang von Wat Arun ein Wahrzeichen von Bangkok.
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Wat Yai Chai Mongkhon
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Beeindruckend ist der sehr hohe glockenförmige Chedi, der schon von Weitem zu sehen ist.




Wenn man die vielen Stufen erklommen hat, hat man einen wunderbaren Blick über das Gelände.



Davor sitzen 2 größere Buddhas, die mit gelben Schärpen umschlungen sind. Im Garten sind dutzende kleinere Stupas und viele Steinbuddhas. Sehenswert ist allerdings war der 7 Meter langen liegenden Buddha.

Wat Panan Cheong
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Dieses Wat beeindruckte uns mit seinem großen sitzenden Buddha. Er ist 19 Meter hoch und 14 Meter breit. Wat Panan Cheong ist eines der ältesten Tempel die seit dem Bau als Anbetungsstätte dient.





Außerhalb des Klosters konnten wir noch einem Bootsrennen beiwohnen.

Wat Mongkhon Bophit
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Dieser neuere und aktive Wat beeindruckt ebenfalls mit einem sitzenden Buddha, mit einer Höhe von 17 Metern. Das ist immer wieder ein WOW-Effekt, wenn man diese vergoldeten Buddhas sieht. Da muss man sich nicht wundern, dass hier eine besondere Stimmung herrscht.



Wat Phra Sri Sanphet
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Der königliche Tempel von Ayutthaya. Hier fanden in der Zeit viele wichtigen Zeremonien und diente der königlichen Familie als private Kapelle. Ein auffallendes Merkmal dieses Tempels sind die drei riesigen Stupas, die die Grabstätte von Königen waren.
Wat Mahathat
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Die Überreste von Wat Mahathat sind mehrere Chedis, den zentral gebauten Prang und ursprüngliche Versammlungshallen. Sehenswert ist auf jeden Fall der abgeschlagene Kopf einer Buddha Statue, die im Baumstamm verwachsen ist.
Wat Ratchaburana
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Auch dieses Wat ist im Khmer Stil erbaut, die großen Chedi wurden für 2 Brüder errichtet, die dort im Kampf gestorben sind.
Wat Lukyasutharam
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In diese Tempelanlage kann man einen 42 Meter langen und 8 Meter hohen liegenden Buddha bestaunen. Hinter ihm sieht man nur noch ein paar Überreste des einzigen Wat.



Wat Chai Watthanara
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Im Khmer Stil erbautes Wat besticht mit seinem 35 Meter hohem Prang. Umgeben ist er von vier kleineren Prangs und vielen Chedi.





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